Von Gythion Bay nach Elafonios

Auf dem Campingplatz Gythion Bay haben wir 16 unglaubliche Tage verbracht. Wir hatten unsere Stellplätze direkt am feinem Sandstrand. Nach einigen Tagen haben sich Nadine und Felix mit Ihrem Gustl ( VW Bus T3 Allrad ) neben uns gestellt. Die beiden sind im November 2014 auf dem Landweg nach Indien, Goa und Nepal gefahren. Ihre Reise ging über die Türkei, Iran und Pakistan.

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Die beiden hatten so viel interessantes zu erzählen das es meistens fast 3 Uhr Nachts wurde, bis wir in unsere Betten gingen. Tagsüber sind wir dann Boot, Motorrad gefahren oder einfach nur in der Sonne gelegen. Am Strand waren 2 Tavernen in den wir gegessen haben wenn wir nicht den Grill an geschmissen haben.

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Manitour: Die Häuser in der Mani sind wie Wehrburgen gebaut.

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Mani

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Tropfsteinhöhle Diros

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Heute am Mittwoch sind Nadine und Felix mit der Fähre von Gythion nach Kreta abgereist. Holger und ich sind weiter auf den dritten Finger der Peleponese gefahren. Unser Ziel ist die Insel Elafonios.

ELAFONIOS

Wir stehen für einige Tage bei Pounta.

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Im Hintergrund sieht man die Insel Elafonios mit dem Karibikstrand.

Die Mani

Heute morgen sind wir uns vom Campingplatz Tsapi nach Finikounda zum Diesel-und Geldnachfüllen gefahren. Alle sind hier sehr gelassen, keine Schlangen an der Tankstelle oder vor dem Geldautomaten. Ich habe mir genug Bargeld für die nächsten 4 Wochen geholt und den Dieseltank voll gemacht.  Nun geht es weiter auf den “Mittelfinger der Peloponnes´´ auf die Mani.  Das Navi hat für die ca. 150 Km, eine Fahrzeit von rund 3,5 Stunden berechnet, gebraucht haben wir fast 5 Stunden. Bei einigen Ortsdurchfahrten waren wir sehr erleichtert das wir nicht zwischen den Häusern steckengeblieben sind.

Vitilo

Die Mani wird geprägt vom über 2400 Meter hohen Taygetos-Gebirge und ist rauh und wild wie der Menschenschlag der hier lebt. Blutrache endet hier, wenn der andere Clan ausgelöscht wurde, oder das Dorf für immer verlassen hat. Die Häuser sehen aus wie kleine Burgen oder Wehrtürme.IMG_1656

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Für heute Nacht bleiben wir am Port von Vitilo einer kleinen Bucht bei Areopoli.  Der Berg ohne Namen ist knapp 800 Meter hoch. Morgen geht es dan weiter auf einen Campingplatz bei Gythio.

 

Abschied von Kreta

Vom Campingplatz Elisabeth habe ich noch einige Ausflüge mit dem Motorrad gemacht, dabei bin ich zufällig am Soldatenfriedhof Maleme vorbeigekommen. Hier liegen 4465 deutsche Gefallene der Luftlandeoperation Merkur, die meisten Jungen Männer wurden nur 20 bis 25 Jahre alt. Jede Steintafel trägt 2 Namen.

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„Wer an Europ an zweifelt, wer an Europa verzweifelt, der sollte  Soldatenfriedhöfe besuchen!“ Nirgendwo besser, nirgendwo eindringlicher,
nirgendwo bewegender ist zu spüren was das europäische Gegeneinander an Schlimmstem bewirken kann. (JeanClaude Juncker)
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Auch hier am Campingplatz waren nur wenige Gäste, der flache Sandstrand war meist wie leer gefegt. Das Wasser hat sich in den letzten Wochen noch deutlich erwärmt, so das ich als Warmduscher auch viel im Meer baden war.
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Abfahrt der Fähre um 21:00 Uhr aus Chania, Ankunft Piräus 06:00 Uhr
Tapsi
Das neue Ziel ist Tsapi, zwischen Koroni und Finikounda.
Den Holger mit seinem Wohnmobil habe ich zufällig Unterwegs aufgegabelt und wir sind die letzten Kilometer mit unseren Iveco´s  gemeinsam zum Campingplatz gefahren.
http://www.finikounda-online.de/campingplaetze/camping-tsapi.html
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Sonnenuntergang
Der Strandblick aus der Taverne

Rethimno

Von meinem Stellplatz in Grammeno habe ich viele Motorradtouren ins Hinterland und an unzählige Strände unternommen. Viele Einheimische haben mir erzählt, das sich die Gästezahl im Vergleich zum Vorjahr halbiert hat. In vielen Lokalen bin ich beim Abendessen oft der einzige Gast. Das ganze pro und contra über den Grexit in den Medien, verunsichert anscheinend viele Urlauber. Für alle in Griechenland und auf den Inseln die von den Urlaubern abhänig sind, führt dies zu erheblichen Einkommensverlusten.

Die Touristenmassen findet man nur an den Sehenswürdigkeiten die in allen Reiseführen stehen wie Samariaschlucht, Knossos, Vai, Elafonissi usw. Mit Bussen oder Schiffen werden sie von den Hotels auf der Insel an diese Punkte für einen Tagesausflug gebracht.

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Elafonissi

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Eingang der Samaria Schlucht

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Ein breite Straße mit Mittelstreifen

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Ein letzter Sonnenaufgang in Grammeno

Rethimno

Mein neues Ziel ist Rethimno, hier bleibe ich auf dem Campingplatz Elisabeth.

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Grammeno

Grammeo

Es war eine sehr ruhige Nacht in dem kleinem Ort Nopigia in der Bucht von Kissamos. Nach dem Frühstück bin ich über zum Teil schlechte Straßen nach Grammeno gefahren.  Ein Pass lag auf fast 1000m. Da war die volle Leistung des Ivecos gefragt.

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Mein Stellplatz ist auf einer kleinen Landzunge.

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Keine 100m weiter ist ein Strand mit feinem Sand, hier wächst die Dünen-Trichternarzisse.

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Ich bleibe lieber auf der Strandseite mit den Schattenspender. An dieser Seite bin ich nahezu alleine.

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Stellplatz Grammeno

 

Große Runde mit dem Motorrad

Matala

Der Strand von Matala ist sehr schön, aber extrem viele Touris, so bin ich noch etwas weiter gefahren. Es wurde eine Tour mit über 400 km daraus.

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Da es gestern geregnet hat war es heute sehr diesig. Für ende Mai liegt noch erstaunlich viel Schnee in den Bergen.

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Ein kleiner Strand bei Triopetra.

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Die Bucht von Plakias

Nach der Tour bin ich weiter in Richtung Chania gefahren.

Mein Stellplatz für diese Nacht liegt in der Bucht von SoudaSouda-Bay

Bewacht werde ich von hunderten  gefallener Britischen Soldaten und den Schülern einer Militärakademie von gegenüber. Von hieraus wären es nur 10 Km Luftline nach Stavros bekannt durch den Film “Alexis Zorbas” mit Anthony Quinn und der Erfindung des Sirtaki.

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Nach der Nacht in Chania bin ich die “Autobahn´´noch etwas weiter gefahren, bis mich der Tipp von Aada eine Autobahnabfahrt nehmen lies. Die nächste Straße rechts in Richtung Meer und schon war ein Lokal für/gegen den Hunger gefunden.

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Der Golf von Kissamos. Im Hintergrund die Landzunge von Gramvousa

Bei Pavlos habe ich die Finnin Aada kennen gelernt, Aada ist seit fast 7 Jahren mit Ihrem Womo in der Welt unterwegs und seit Okt. 2014 auf Kreta. Aada hat hier überwintert. Da Aada schon mehrfach mit Ihrem Womo auf Kreta war, hat sie mir einige “ it´s a must gosee´´ was ich als “das solltes du gesehen haben, bzw. dort solltest du gewesen sein´´ interpretiere.  Der erste Tipp hat mich an meinen heutigen Stellplatz gebracht. O.K. , so könnte es weitergehen. Ein super Ratschlag von Aada war es auch, mir ein externe USB-Wlan Antenne mit Fensterhalterung für meinem Laptop zu besorgen, da die schönsten Stellplätze auf der Welt immer frei sind, da diese meist über keinen Wlan Empfang verfügen.

Lasithi Hochebene

Mopedtour auf das Lasithi-Plateau gemacht.

Lasithi

Die Hochebene liegt so ca. auf 830m und ist umgeben von Bergen die bis auf 2150m reichen, wie dem Mt. Dikti. In nur wenigen Kilometern schlägeln sich die engen Serpentinen vom Meer auf ca. 1000m Seehöhe hoch und auf die Hochebene hinab. Die Hänge sind dicht bewachsen mit Olivenbäumen soweit das Auge reicht. Wer soll das alles ernten wenn die Oliven reif sind?

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Die Lasithi Hochebene

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Umgeben von den Zweitausendern

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Der Blick auf Malia bei der Rückfahrt

Auf dem Heimweg bin ich nochmal bei Vangelis vorbeigefahren, die Teile wurden schon heute geliefert, also haben wir einen Werkstattermin für Montag 9:00 Uhr ausgemacht. Den Sonntag möchte er mit seinem 8 Monate alten Sohn Alexandros und seiner Frau verbringen, was ich natürlich verstehen kann.

Das Wlan bei meinem Stellplatz ist mehr als nur langsam, es Bedarf einiger Versuche um ein Bild hochzuladen, aber dafür habe ich abens und morgens bis etwa 11:00 den Strand für mich alleine.

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Abens habe ich noch meine Klamotten in die Wäscherei gebracht, die kann ich morgen (Sonntag) ab 11:00 gewaschen und gebügelt wieder abholen. (@Woife das ist ein Service). So nun werde ich mir einen lebenden Fisch aussuchen, der mir dann auf dem Grill zubereitet wird. “Apolauste to geuma sas´´

Ach ja zum Wetter: es hat immer so zwischen 28 und 31 Grad, manchmal etwas bewölkt. Abens muss ich immer die Dachklimanlage für eine Stunde laufen lassen, damit es zum schlafen etwas kühler ist. Da kann man Lenggries schon vermissen…

 

Ostkreta

Mit dem Motorrad habe ich eine größere Tour entlang der Küste von Ostkreta unternommen. Der Routenplaner zeigt nicht den genauen Verlauf an, soweit mögich bin ich immer an der Küste gefahren. Es waren über 300 Km

Ost Kreta

Der Palmenstrand von Vai ist mit vielen Touristen überlaufen,

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nur wenige Km weiter liegt Itanos,  da war kein Mensch.

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Die Südostseite ist sehr Karg

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Bei dem Dorf Kato Zakros beginnt oder endet der Fernwanderweg E 4 mit dem Tal der Toten auf Kreta. Nach 480 beschwehrlichen Kilometer auf der Westseite erreicht man bei Hora Sfakion die Westseite der Insel. Der E4 ist rund 11.000Km lang

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http://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ischer_Fernwanderweg_E4

Kreta

Nach 9 Stunden Überfahrt von Piräus nach Chania bin ich der Küstenstraße Richtung Ag. Nikolaos geflogt. Auf den Bergen bei Heraklion liegt im Mai noch Schnee.

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In der Bucht von Mirabello liegt die Insel Spinalonga oder auf griechisch Kalydon. Im Norden der Bucht liegt der kleine Ort Plaka, von hier aus bin ich mit den Bike in die küstennahen Berge mit Orten wie Kato Selles und Vlichadia gefahren. Es gibt unzählige kleine Straßen ohne jeden Verkehr. Da ich mein Abendessen nicht selbst erlegen möchte, passe ich auf das kein Hammel oder Lamm aus den Olivenplantagen vor mein Bike springt.

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Die Bucht von Mirabello mit der Insel Spinalonga und Plaka.

 

Lefkada mit den Motorrad erkunden

Gestern und heute habe ich die Insel mit dem Bike erkundet, die Nuda ist optimal für die engen Kurven und schmalen Straßen. Auf dem Schotter wäre auch eine Enduro mit Stollenreifen nicht schlecht gewesen.

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Lefkada soll ja die schönsten Strände in Griechenland haben.

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Die erste Woche ist wie im Flug vergangen.