Die Mani

Heute morgen sind wir uns vom Campingplatz Tsapi nach Finikounda zum Diesel-und Geldnachfüllen gefahren. Alle sind hier sehr gelassen, keine Schlangen an der Tankstelle oder vor dem Geldautomaten. Ich habe mir genug Bargeld für die nächsten 4 Wochen geholt und den Dieseltank voll gemacht.  Nun geht es weiter auf den “Mittelfinger der Peloponnes´´ auf die Mani.  Das Navi hat für die ca. 150 Km, eine Fahrzeit von rund 3,5 Stunden berechnet, gebraucht haben wir fast 5 Stunden. Bei einigen Ortsdurchfahrten waren wir sehr erleichtert das wir nicht zwischen den Häusern steckengeblieben sind.

Vitilo

Die Mani wird geprägt vom über 2400 Meter hohen Taygetos-Gebirge und ist rauh und wild wie der Menschenschlag der hier lebt. Blutrache endet hier, wenn der andere Clan ausgelöscht wurde, oder das Dorf für immer verlassen hat. Die Häuser sehen aus wie kleine Burgen oder Wehrtürme.IMG_1656

IMG_1672

Für heute Nacht bleiben wir am Port von Vitilo einer kleinen Bucht bei Areopoli.  Der Berg ohne Namen ist knapp 800 Meter hoch. Morgen geht es dan weiter auf einen Campingplatz bei Gythio.

 

Abschied von Kreta

Vom Campingplatz Elisabeth habe ich noch einige Ausflüge mit dem Motorrad gemacht, dabei bin ich zufällig am Soldatenfriedhof Maleme vorbeigekommen. Hier liegen 4465 deutsche Gefallene der Luftlandeoperation Merkur, die meisten Jungen Männer wurden nur 20 bis 25 Jahre alt. Jede Steintafel trägt 2 Namen.

IMG_1618

„Wer an Europ an zweifelt, wer an Europa verzweifelt, der sollte  Soldatenfriedhöfe besuchen!“ Nirgendwo besser, nirgendwo eindringlicher,
nirgendwo bewegender ist zu spüren was das europäische Gegeneinander an Schlimmstem bewirken kann. (JeanClaude Juncker)
IMG_1628
Auch hier am Campingplatz waren nur wenige Gäste, der flache Sandstrand war meist wie leer gefegt. Das Wasser hat sich in den letzten Wochen noch deutlich erwärmt, so das ich als Warmduscher auch viel im Meer baden war.
IMG_1632
Abfahrt der Fähre um 21:00 Uhr aus Chania, Ankunft Piräus 06:00 Uhr
Tapsi
Das neue Ziel ist Tsapi, zwischen Koroni und Finikounda.
Den Holger mit seinem Wohnmobil habe ich zufällig Unterwegs aufgegabelt und wir sind die letzten Kilometer mit unseren Iveco´s  gemeinsam zum Campingplatz gefahren.
http://www.finikounda-online.de/campingplaetze/camping-tsapi.html
IMG_1633
Sonnenuntergang
Der Strandblick aus der Taverne

Rethimno

Von meinem Stellplatz in Grammeno habe ich viele Motorradtouren ins Hinterland und an unzählige Strände unternommen. Viele Einheimische haben mir erzählt, das sich die Gästezahl im Vergleich zum Vorjahr halbiert hat. In vielen Lokalen bin ich beim Abendessen oft der einzige Gast. Das ganze pro und contra über den Grexit in den Medien, verunsichert anscheinend viele Urlauber. Für alle in Griechenland und auf den Inseln die von den Urlaubern abhänig sind, führt dies zu erheblichen Einkommensverlusten.

Die Touristenmassen findet man nur an den Sehenswürdigkeiten die in allen Reiseführen stehen wie Samariaschlucht, Knossos, Vai, Elafonissi usw. Mit Bussen oder Schiffen werden sie von den Hotels auf der Insel an diese Punkte für einen Tagesausflug gebracht.

elafonissi

Elafonissi

IMG_1590

 

IMG_1589

Eingang der Samaria Schlucht

IMG_1575

Ein breite Straße mit Mittelstreifen

IMG_1597

Ein letzter Sonnenaufgang in Grammeno

Rethimno

Mein neues Ziel ist Rethimno, hier bleibe ich auf dem Campingplatz Elisabeth.

IMG_1600