Von Plagia nach Montenegro

Von Plagia sind Nadine, Felix, Holger und ich über Igoumenitsa nach Sagiada gefahren.

Sagidia

Dort haben wir Georg aus Hamburg mit seiner 18 Meter Segeljacht ´´Isabella“ kennengelernt und einen Segeltörn nach Korfu unternommen.  Jeder von uns durfte für einige Wendemanöver der Skipper sein, die Kommandos geben und den Zweimaster steuern.

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Bei einer Flaute habe ich das Boot als Sprungbrett verwendet. Im Hintergrund sieht man Korfu. Abens sind wir in einer kleinen Bucht mit einigen Tavernen essen gegangen. Nachdem wir alle gut an Bord geschlafen hatten, sind wir gegen Mittag zurück nach Sagiada gesegelt.

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Unser letzter Sonnenuntergang in Griechenland.

Nach nur wenigen Kilometern hatten wir die Grenze zu Albanien passiert und sind weiter an den schönen Strand bei Himare noch vor dem Pass Richtung Vlore gefahren, den ich auf der Hinreise gesehen hatte. Den einsamen, sauberen Strand habe ich nicht wieder erkannt. Im Mai war die Straße zum Strand noch nicht bis ganz unten geteert. Jetzt war die ganze Gegend komplett vermüllt und mit allem möglichen verdreckt. Es war eine riesen Disco aufgebaut und kein Platz mehr zum hinstellen. Wie es möglich ist, in weniger als vier Monaten, einen schönen Strand, derart zu zuzurichten bleibt mir ein Rätsel.

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Völlig geschockt sind wir über den Pass nach Flier gefahren.

Strand Albanien

Auch hier wäre es ein schöner Strand mit feinem Sand gewesen, aber überall hat der Wind Plastiktüten und Müll durch die Gegend geweht. Nach einiger Zeit haben wir einen akzeptablen Strandabschitt gefunden und sind zwei Nächte geblieben. Holger musste bereits nach einer Nacht nach Hause fahren.

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Vom Strand bei Topoje sind wir an den Shkoder See im Hinterland gefahren und sind weiter über die Grenze nach Montenegro. Die erste Nacht haben wir in den Bergen bei Komarno verbracht und sind dann morgens nach Rijeka Crnojevića auf einen sauberen Stellplatz neben der alten Brücke gefahren. Hier bleiben wir erst mal einige Tage.

Rijeka Crnojevića

RIJEKA

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Blick auf den Shkoder See und den Flußarm bei Rijeka Crnojevića.

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Plagia

Nach 16 Nächten haben Finikounda in Richtung Norden verlassen. An der Westküste sind wir über Patras nach Plagia gefahren. Zuvor hat der Iveco jedoch noch 4 neue Hinterreifen bekommen. Felix hat noch versucht das Loch im Reifen zu flicken. Das Loch war danach absolut dicht, aber als wir den Reifen dann auf aufgepummt haben, hat er eine riesen Blase bekommen. Die Reifenkarkasse war total i.A.

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Felix beim Reifenflicken und Holger der zuschaut.

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Plagia

Strand bei Plagia

Von Plagia aus sehen wir zur Insel Lefkas. Die kleine Strandbar betreibt Schorsch (Geōrgós: Georg stammt aus dem griechischen und bedeutet Landwirt, Landmann)  ohne Wasser und nur mit Strom von einem Generator. Hier baden nur die Einheimischen und einige Segler liegen vor Anker.

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In der kleinen Bucht haben max. 3 Wohnmobile platz. Lefkada ist uns einfach zu voll in der Hauptsaison.

Finikounda

Auf dem Campingplatz haben wir Maria und Malu aus Weimar getroffen. Die beiden machen nach dem Abi nochmal Urlaub bevor sie dann im Oktober mit dem Studium beginnen.

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Nun sind wir von Kastraki nach Finikonda gefahren. Nach 4 Wochen treffen wir uns mit Nadine und Felix wieder, die sind von Kreta mit der Fähre nach Kalamata gefahren.

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Kastraki

Auf dem Stellplatz Hyrda Wave stieg die Temperatur auf bis zu 44 Grad am Tag und ist nachts nicht unter 33 Grad gefallen. Das kam von dem ablandigen Wind der sich im Hinterland extrem aufgeheizt hat. Da es so heiß war haben wir uns bei einer Motorradtour vom Fahrtwind kühlen lassen.
Das Dorf Galatas liegt vor der Insel Poros und hat viel Charme.Porto Cheli

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Galatas

Nach dieser Tour sind wir dann weiter nach Kastraki unweit von Nafplion gefahren, denn hier haben wir kühleren auflandigen Wind.

Kastraki

Hinterland 2

Hinterland

Wir wollten über Porto Cheli und Kosta fahren, jedoch hat es gestern hinter Kranidi gebrannt, so sind wir durch Berge gefahren.
Auch dieser Platz ist nur zu 1/3 belegt, die Nachrichten im TV schrecken doch viele Camper ab. Bisher haben wir immer Geld an den Automaten bekommen und die Griechen sind sehr freundlich zu uns.

C. Kastraki

Mein neuer Stellplatz direkt am Meer und mit eigenem Zugang zum Strand. Ich stehe quer zur Windrichtung und der Wind bläst auf der einen Seite durch die Fenster rein und zur Türe wieder raus. Nachts hat es hier 24-25 Grad und Mittags so um die 33-34 Grad.

Feuer auf der Peloponnes

Freitag um 3 Uhr morgens wurde ich vom Sonnenaufgang hinter den Bergen geweckt, der frühe Sonnenaufgang stellte sich schnell als großflächiger Waldbrand heraus. Das Feuer war nur ca. 8 Km entfernt in den Bergen, der Wind hatte ca. 7-8 Bft was einer Windgeschwindigkeit von rund 13-17 Meter/sec. also mehr als 50 km/h entspricht. Falls der Wind nur um wenige Grad gedreht hätte, wäre das Feuer in nicht mal 15 Minuten am Stellplatz gewesen.
Beim Feuer von 2007 in der Region, sind damals 36 Menschen gestorben, daher haben wir sehr früh zusammen gepackt und sind Richtung Norden gefahren.

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Der Band ist bei Neapolis in Lakonien ausgebrochen. Die beiden Dörfer Faraklo und Lachi mussten evakuiert werden.

Brandstelle

https://www.griechenland.net/nachrichten/chronik/18781-waldbrand-in-lakonien-auf-der-peloponnes-d%C3%B6rfer-und-feriencamp-evakuiert

hydras wave

Wir sind weiter in den Norden gefahren über Galatas nach Hydras.

Die Nordküste der Peloponnes bei Pefkali

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Unser neuer Stellplatz und Strand

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Hier im Norden ist sehr wenig los, es sind noch vier andere Camper mit uns auf dem Platz. Nachts sinkt die Temperatur nicht immer unter 30 Grad. Da ist meine Dachklimaanlage sehr hilfreich, um zum Einschlafen die Innentemperatur etwas ab zu senken.

Von Gythion Bay nach Elafonios

Auf dem Campingplatz Gythion Bay haben wir 16 unglaubliche Tage verbracht. Wir hatten unsere Stellplätze direkt am feinem Sandstrand. Nach einigen Tagen haben sich Nadine und Felix mit Ihrem Gustl ( VW Bus T3 Allrad ) neben uns gestellt. Die beiden sind im November 2014 auf dem Landweg nach Indien, Goa und Nepal gefahren. Ihre Reise ging über die Türkei, Iran und Pakistan.

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Die beiden hatten so viel interessantes zu erzählen das es meistens fast 3 Uhr Nachts wurde, bis wir in unsere Betten gingen. Tagsüber sind wir dann Boot, Motorrad gefahren oder einfach nur in der Sonne gelegen. Am Strand waren 2 Tavernen in den wir gegessen haben wenn wir nicht den Grill an geschmissen haben.

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Manitour: Die Häuser in der Mani sind wie Wehrburgen gebaut.

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Mani

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Tropfsteinhöhle Diros

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Heute am Mittwoch sind Nadine und Felix mit der Fähre von Gythion nach Kreta abgereist. Holger und ich sind weiter auf den dritten Finger der Peleponese gefahren. Unser Ziel ist die Insel Elafonios.

ELAFONIOS

Wir stehen für einige Tage bei Pounta.

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Im Hintergrund sieht man die Insel Elafonios mit dem Karibikstrand.

Die Mani

Heute morgen sind wir uns vom Campingplatz Tsapi nach Finikounda zum Diesel-und Geldnachfüllen gefahren. Alle sind hier sehr gelassen, keine Schlangen an der Tankstelle oder vor dem Geldautomaten. Ich habe mir genug Bargeld für die nächsten 4 Wochen geholt und den Dieseltank voll gemacht.  Nun geht es weiter auf den “Mittelfinger der Peloponnes´´ auf die Mani.  Das Navi hat für die ca. 150 Km, eine Fahrzeit von rund 3,5 Stunden berechnet, gebraucht haben wir fast 5 Stunden. Bei einigen Ortsdurchfahrten waren wir sehr erleichtert das wir nicht zwischen den Häusern steckengeblieben sind.

Vitilo

Die Mani wird geprägt vom über 2400 Meter hohen Taygetos-Gebirge und ist rauh und wild wie der Menschenschlag der hier lebt. Blutrache endet hier, wenn der andere Clan ausgelöscht wurde, oder das Dorf für immer verlassen hat. Die Häuser sehen aus wie kleine Burgen oder Wehrtürme.IMG_1656

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Für heute Nacht bleiben wir am Port von Vitilo einer kleinen Bucht bei Areopoli.  Der Berg ohne Namen ist knapp 800 Meter hoch. Morgen geht es dan weiter auf einen Campingplatz bei Gythio.

 

Abschied von Kreta

Vom Campingplatz Elisabeth habe ich noch einige Ausflüge mit dem Motorrad gemacht, dabei bin ich zufällig am Soldatenfriedhof Maleme vorbeigekommen. Hier liegen 4465 deutsche Gefallene der Luftlandeoperation Merkur, die meisten Jungen Männer wurden nur 20 bis 25 Jahre alt. Jede Steintafel trägt 2 Namen.

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„Wer an Europ an zweifelt, wer an Europa verzweifelt, der sollte  Soldatenfriedhöfe besuchen!“ Nirgendwo besser, nirgendwo eindringlicher,
nirgendwo bewegender ist zu spüren was das europäische Gegeneinander an Schlimmstem bewirken kann. (JeanClaude Juncker)
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Auch hier am Campingplatz waren nur wenige Gäste, der flache Sandstrand war meist wie leer gefegt. Das Wasser hat sich in den letzten Wochen noch deutlich erwärmt, so das ich als Warmduscher auch viel im Meer baden war.
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Abfahrt der Fähre um 21:00 Uhr aus Chania, Ankunft Piräus 06:00 Uhr
Tapsi
Das neue Ziel ist Tsapi, zwischen Koroni und Finikounda.
Den Holger mit seinem Wohnmobil habe ich zufällig Unterwegs aufgegabelt und wir sind die letzten Kilometer mit unseren Iveco´s  gemeinsam zum Campingplatz gefahren.
http://www.finikounda-online.de/campingplaetze/camping-tsapi.html
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Sonnenuntergang
Der Strandblick aus der Taverne

Rethimno

Von meinem Stellplatz in Grammeno habe ich viele Motorradtouren ins Hinterland und an unzählige Strände unternommen. Viele Einheimische haben mir erzählt, das sich die Gästezahl im Vergleich zum Vorjahr halbiert hat. In vielen Lokalen bin ich beim Abendessen oft der einzige Gast. Das ganze pro und contra über den Grexit in den Medien, verunsichert anscheinend viele Urlauber. Für alle in Griechenland und auf den Inseln die von den Urlaubern abhänig sind, führt dies zu erheblichen Einkommensverlusten.

Die Touristenmassen findet man nur an den Sehenswürdigkeiten die in allen Reiseführen stehen wie Samariaschlucht, Knossos, Vai, Elafonissi usw. Mit Bussen oder Schiffen werden sie von den Hotels auf der Insel an diese Punkte für einen Tagesausflug gebracht.

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Elafonissi

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Eingang der Samaria Schlucht

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Ein breite Straße mit Mittelstreifen

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Ein letzter Sonnenaufgang in Grammeno

Rethimno

Mein neues Ziel ist Rethimno, hier bleibe ich auf dem Campingplatz Elisabeth.

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Grammeno

Grammeo

Es war eine sehr ruhige Nacht in dem kleinem Ort Nopigia in der Bucht von Kissamos. Nach dem Frühstück bin ich über zum Teil schlechte Straßen nach Grammeno gefahren.  Ein Pass lag auf fast 1000m. Da war die volle Leistung des Ivecos gefragt.

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Mein Stellplatz ist auf einer kleinen Landzunge.

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Keine 100m weiter ist ein Strand mit feinem Sand, hier wächst die Dünen-Trichternarzisse.

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Ich bleibe lieber auf der Strandseite mit den Schattenspender. An dieser Seite bin ich nahezu alleine.

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Stellplatz Grammeno